24. Juni, 2015

Kriegsenkel-Coaching

Kriegsenkel-Coaching Hamburg

Nicht selten stossen Kriegsenkel auf Blockaden, Verhaltensgewohnheiten und Gefühle des Klienten, die er/sie als nicht zu seiner/ihrer Person gehörig empfindet. Bei Klienten der Jahrgänge ca. 1960-1975, den sogenannten Kriegsenkeln, liegt die Ursache ihrer Probleme in vielen Fällen in der Kriegshistorie ihrer Eltern begründet. Haben die Eltern im Krieg belastende, beschädigende oder gar traumatisierende Erfahrungen erlebt und diese – wie viele Menschen ihrer Generation – später nicht bearbeitet, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich auch in ihren Kindern Spuren dieser Erfahrungen zeigen. Diese Kinder, die Kriegsenkel, erleben dann manchmal ohne sachlichen Grund Gefühle oder Blockaden, die sie sich nicht erklären können. Denn oft wird in den Familien – wenn überhaupt – nur anekdotenhaft über den Kriegs gesprochen.

Kriegsenkel

Häufige Themen im Kriegsenkel-Coaching sind bspw.

  • Bindungsprobleme
  • das Gefühl, die eigenen Stärken nicht leben zu können,
  • überdurchschnittlich starkes, die eigene Entwicklung hemmendes Verantwortungsgefühl gegenüber den Eltern,
  • sich nirgends zugehörig fühlen,
  • mangelnde Durchsetzungsfähigkeit,
  • Abgrenzungsprobleme.
Im Kriegsenkel-Coaching wird bewußt den familiengeschichtlichen Hintergründen des Klienten nachgegangen, Zusammenhänge werden erkannt und so Ur-sachen für das eigene Verhalten geklärt. Dies geschieht zum einen durch biographisches Forschen des Klienten sowie durch die Bearbeitung von sogenannten Systemgesetzverletzungen und anderen hinderlichen Prägungen, wie z.B. Glaubenssätzen, im Coaching.

 

Genogramm
 
Im Kriegsenkel-Coaching lernen unsere Klienten, sich selbst besser  zu verstehen, inneren Frieden zu finden und selbstbestimmter zu leben. Davon profitieren nicht nur die Kriegsenkel selbst, sondern auch ihre Kinder und die folgenden Generationen, denn emotional offene und zuverlässige Eltern sind wichtig für das Erlangen von Urvertrauen.